Sivu 30

START-UPS · BlIcK AuF FInnlAnd 2012 GETEILTE in in den Medien, nicht zuletzt in einem gut platzierten artikel der new York times, viel beachtetes Start-up lässt mit Recht vermuten, dass die Menschen ihre Routinearbeit gerne an andere abgeben. Bei Microtask stellt man erfreut fest, dass ,,einfache und wiederkehrende Routinen leute, die Wichtigeres zu tun haben, frustrieren." Und so funktioniert das System: Der kunde schickt ein umfangreiches Schriftstück oder einen textverarbeitungsauftrag an Microtask. Mit einer proprietären Software zerlegt Microtask den auftrag in kleinere aufgaben. Diese kleineren aufgaben werden in die ganze Welt an ,,Microworker" zur telebearbeitung verschickt. Die zurückgesandten fertig bearbeiteten teile werden dann wieder zu einem kompletten Ganzen zusammengesetzt. ,,In der Praxis machen wir textverarbeitung und -erkennung, doch funktionieren die lösungen auch anderweitig", erklärt Geschäftsführer Ville Miettinen. ,,Unser Schwerpunkt ist in den USa, weshalb wir englischsprachige Mitarbeiter brauchen. kleine und einfache aufgaben vergeben wir zum Beispiel an telearbeiter in Südostasien, Indien, Pakistan und china. Da wir nicht ortsgebunden sind, können wir die aufgaben über das Internet weltweit verteilen." Microtask erreicht dieses weltweite Millionenteam über verteilte anbieter von arbeitskräften. Microtask betreibt auch gemeinsam mit der Finnischen nationalbibliothek ein Projekt, das die OnlineSuche in den Bibliotheksarchiven ermöglichen soll. ,,In diesem Fall sind 85.000 ehrenamtlich arbeitende Finnen beteiligt, die helfen, jede in Finnland jemals gedruckte Zeitung online zugänglich zu machen", sagt Miettinen. ,,Dieser spezielle texterkennungsjob wäre allein mit der vorhandenen Software nicht ausführbar." www.microtask.com E LAST INSPIRIERENDE TREFFEN ausgewählter Teams unter dem Dach der ,,Garage" das führende Die Verknüpfung von Bildungsnordeuropäische Programm zur system und Arbeitswelt ist stark. An der Fachhochschule Jyväskylä Startbeschleunigung. ,,Die Start-up Sauna hieß ursprüngspornt die ,,Teamakademie" lich Bootcamp. Zunächst betreute sie vom Leistungszentrum für nur Start-ups in Helsinki, doch bald Unternehmertum die Studenten schon wurde klar, dass das Geschäftsan, eigene genossenschaftliche volumen für das Programm nicht Unternehmen aufzubauen. ausreichte. Außerdem meldeten sich Neben der auf Hochschulebene bei uns viele internationale Teams, aktiven Teamakademie der FH vor allem aus Russland. Wenn die Jyväskylä gibt es in Finnland Teams jetzt graduieren, organisieren noch drei Teamakademien auf sie regelmäßige Ehemaligentreffen Sekundarstufenebene. Rund 200 wie jede andere Schulklasse." Studenten sind Mitglied in elf ,,Den Teams zufolge ist das Teambetrieben. Fast 40 Prozent der Studenten gründen innerhalb Programm ausschlaggebend, um ihr Geschäft auf die nächste Stufe von zwei Jahren nach ihrem Studienabschluss ein Unternehmen. anzuheben. Nach zwei Jahren läuft bei uns jetzt die vierte Start-up In Helsinki betreibt die privat Sauna. Sie ist ein wertvoller Teil des finanzierte Aaltoes, die Aalto unternehmerischen Ökosystems in Entrepreneurship Society an Finnland." der Aalto-Universität, eine Seit einiger Zeit fällt Gaudet auf, ,,Venture Garage" und ein Startdass die Begeisterung für Unternehup-Ökosystem, deren Prinzipien mertum zunimmt Tätigkeit an der und das hierarchiBasis, Einzelinitiasche Modell der tive und schlanke ,,WAS DU AUCH Großunternehmen Verfahren lauten. TUST, TU ES MIT an Beliebtheit Die Garage hat vOLLEM EINSATZ. verliert. ihren Sitz in der FINDE DIE STÄRKEN ,,Vor 2009 gab Technischen EINES JEDEN es an finnischen Aalto-Universität MITARBEITERS Universitäten in Espoo. Aaltoes keine Klubs für richtet Treffen HERAUS. SEI Unternehmertum. aus, auf denen NACHSICHTIG. die im StartBEDENKE, DASS DU Aaltoes war der up-Ökosystem ALLEINE NICHT vIEL erste und seither haben fast alle Engagierten in SCHAFFST." größeren Universieinem infortäten solche Klubs mellen Rahmen geschaffen." Erfahrungen ,,Früher machte man seine gesamte austauschen können. Karriere in einer großen Firma. ,,Wir stehen allen offen", Von der jetzigen Generation fügen sagt Natalie Gaudet, die in sich nicht alle in dieses Schema der Garage arbeitet. ,,Man ein. Und einen Job zu finden ist braucht nur Begeisterung für schwierig. Die Studenten möchten Unternehmertum und Start-ups daher ihren Berufsweg in die eigene mitzubringen." Hand nehmen und sich selber etwas FLIEGENDER START aufbauen." Gaudet betreibt als einen Ableger BESSERES FÜHREN der Garage auch eine Start-up Sauna. Laut Eigenbeschreibung ist Trotz dieses Wandels lässt die die Start-up Sauna mit SchulungsBeliebtheit von Aalto EE, des Fachsitzungen und Intensivkursen bereichs Managerschulung an der 30 IllustRAtIonen: HARRY sePPÄlÄ

Section 1

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44

Why do I see this page ?

Your Flash Player is older than version 7 or Javascript is not enabled. What you see is the raw text of the publication.

To read this Digipaper-publication install/update your Flash Player from this link or enable Javascript.

For proper operation Digipaper-publication needs Flash Player version 7 or newer.

Install the latest version of Flash Player from this link.
© Copyright 2004-2006 Mederra Oy